Mietenanstieg in Sozialwohnungen verhindert

Da die SPD‑geführte Berliner Koalition die turnusmäßigen Mieterhöhungen der Sozialwohnungen zum 1. April in diesem Jahr aussetzt, bleiben in ganz Berlin fast 50.000 Wohnungen vom Mietenanstieg verschont. Von der Aussetzung der Mieterhöhungen in Sozialwohnungen zum 1. April 2017 profitieren die Mieter*innen auch in 5.400 Spandauer Wohnungen.

„Die Aussetzung der Mieterhöhungen im Sozialen Wohnungsbau ist wichtig und richtig für die Mieter*innen in Berlin und Spandau und ein erster Schritt in die richtige Richtung, um den allgemeinen Mietenanstieg zu bremsen“, stellt Bettina Domer, SPD-Abgeordnete für Hakenfelde, Falkenhagener Feld und Stadtrand fest. „Mit den Eigenkapitalzuschüssen in Höhe von 100 Millionen Euro können die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften jetzt den Wohnungsbestand erhöhen, auf Mieterhöhungen verzichten und kommunale Vorkaufsrechte wahrnehmen.“

Daniel Buchholz, Spandauer SPD-Abgeordneter und Sprecher für Stadtentwicklung, erklärt: „Berlin ist eine Mieterstadt. Wir nutzen darum alle rechtlichen Möglichkeiten auf Landesebene, um bezahlbare Mieten im Bestand zu sichern – auch und gerade bei den Sozialwohnungen. Die förderbedingt automatischen Mieterhöhungen in rund 50.000 Berliner Sozialwohnungen werden darum in 2017 vollständig ausgesetzt, allein in Spandau profitieren 5.400 Wohnungsmieter*innen.  Das ist eine sehr gute Nachricht gerade auch für Familien mit Kindern, die in den Beständen des sozialen Wohnungsbaus leben.“

Bis 2021 sollen die Bestände der sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen um 55.000 Wohnungen wachsen. Mindestens 30.000 davon werden neu gebaut. Auch für die privaten Investoren bieten die gültigen Förderkonditionen einen attraktiven Rahmen für den Bau preiswerter und bezahlbarer Wohnungen.