Gute Pflege – ein Wunschtraum? Diskussion mit Senatorin Kolat am 6.3.18

Mehr als 100.000 Menschen sind in Berlin pflegebedürftig. Wie kann die Altenpflege in Berlin verbessert und anständig bezahlt werden? Gute Pflege – ein Wunschtraum? Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) diskutiert mit allen Interessierten diese und weitere Fragen im Bürgerbüro des SPD-Abgeordneten Daniel Buchholz am Dienstag 6.3.18 ab 19 Uhr in der Nonnendammallee 80 (direkt U-Bhf. Rohrdamm).

Daniel Buchholz: „Es ist beschämend, aber eine Fachkraft in der Altenpflege verdient nur etwa die Hälfte eines Metallfacharbeiters. 116.000 Menschen sind in Berlin pflegebedürftig. Wie kann die Altenpflege in Berlin verbessert und anständig bezahlt werden? Gibt es ausreichende Kontrollen der Einrichtungen? Wo bleibt das Menschliche in der Pflege? Diese Fragen bewegen viele Menschen in Berlin, egal welchen Alters.

Darum habe ich Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) zu einer öffentlichen Veranstaltung am Dienstag 6. März 2018 ab 19.00 Uhr in mein Bürgerbüro in der Siemensstadt eingeladen (direkt am U-Bahnhof Rohrdamm). Alle Interessierten können mit der Senatorin über Fragen zum Thema Pflege diskutieren.

Immer mehr Menschen werden älter und damit pflegebedürftig. Menschliche Pflege und die Herausforderungen beim Personal rücken dadurch in den Fokus. Immer wieder klagen Kliniken über zu wenig Pflegemitarbeiter. Die Ausbildung zur Pflegekraft soll darum attraktiver werden, eine bessere Bezahlung der auch körperlich anstrengenden Arbeit  ist mehr als überfällig. Vor wenigen Wochen wurde ein Volksbegehren für mehr Pflegekräfte in Berlin gestartet. Dilek Kolat unterstützt diese Initiative und hat als erste Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung das Thema Pflege zu ihrem Schwerpunkt gemacht.

Mehr als 75% der Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt. Das ist nur möglich durch den unermüdlichen Einsatz vieler Angehöriger und Freunde. Unterstützt werden sie in Berlin durch ein gutes Netzwerk aus Pflegestützpunkten, mehr als 600 ambulante Pflegedienste und rund 20 Kurzzeit- sowie 90 Tagespflegeeinrichtungen. Wichtig ist, dass wir jetzt schon die Weichen für die Zukunft stellen. Die Pflege besitzt zu wenig Anerkennung und muss gesellschaftlich deutlich aufgewertet werden.“

Der Eintritt zur öffentlichen Veranstaltung mit Gesundheitssenatorin Dilek Kolat ist frei. Es ist keine Anmeldung erforderlich.